Keine Einkommensteuer — was gibt es zu rechnen?
Die VAE besteuern Gehälter nicht, und Expats zahlen keine Sozialbeiträge: Die Zahl im Angebot ist die Zahl auf dem Konto. Die 5% Mehrwertsteuer trifft den Konsum, die Körperschaftsteuer die Unternehmensgewinne — nicht die Gehaltsabrechnung.
Trotzdem unterscheiden drei Dinge zwei identische Angebote: die Aufteilung Grundgehalt/Zulagen, die Arbeitgeberleistungen und die End-of-Service-Ansprüche. Die Gratuity wächst nur auf dem Grundgehalt (21 Tage pro Jahr in den ersten 5 Jahren, danach 30 — Art. 51 des Dekrets 33/2021): AED 15.000 Grundgehalt sparen AED 10.500 pro Jahr an.
GPSSA: der einzige echte Abzug (Staatsangehörige)
Emiratis, die vor dem 31. Oktober 2023 eingestellt wurden, zahlen 5% des Beitragsgehalts (privater Arbeitgeber: 12,5%, Obergrenze AED 50.000). Wer danach in den Arbeitsmarkt eintrat, fällt unter Dekret 57/2023: 11% Arbeitnehmer, 15% Arbeitgeber, Obergrenze AED 70.000 im Privatsektor.
GCC-Staatsangehörige zahlen in das System ihres Heimatlands ein. Für Expats gibt es kein staatliches System: Gratuity (oder der DIFC-DEWS-Plan — 5,83% bzw. 8,33% des Grundgehalts, vom Arbeitgeber gezahlt) plus eigenes Sparen bilden die Altersvorsorge.
Null Steuern heißt nicht automatisch Sparen
Wohnen frisst oft 25–40% eines Dubai-Pakets, Schulen sind privat, und Lifestyle-Inflation ist Volkssport. Vermögen baut nicht das Brutto auf, sondern das, was du monatlich behältst und investierst.
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